Unternehmen (juristische Personen und selbständig Erwerbstätige) können Verluste bei der Gewinn- bzw. Einkommenssteuer neu während zehn statt bisher sieben Jahren mit künftigen Gewinnen verrechnen. Die Neuregelung gilt für Verluste, die ab dem Jahr 2020 entstanden sind. Verluste aus Steuerperioden vor 2020 unterliegen hingegen weiterhin der bisherigen siebenjährigen Verrechnungsfrist. Die verlängerte Verlustverrechnung gilt sowohl für die direkte Bundessteuer als auch für die Kantons- und Gemeindesteuern.
Bis anhin gab es in den Kanton bei der Grundstückgewinnsteuer bei gemischten Schenkungen zwei unterschiedliche Modelle. Entweder wurde ein vollumfänglicher Steueraufschub gewährt, bei dem auch der über den Anlagekosten liegende Erlös nicht zu einer sofortigen Besteuerung führte, oder es wurde nur ein teilweiser Steueraufschub gewährt, bei welchem ein Teilgewinn besteuert wurde, soweit der Erlös die Anlagekosten überstieg.
Das Bundesgericht hat nun mit seinem Urteil vom 22. Dezember 2025 (9C_271/2025) festgehalten, dass gemäss aktueller Gesetzgebung bei gemischten Schenkungen im Privatvermögen schweizweit ein vollumfänglicher Steueraufschub zur Anwendung kommt. Damit fällt keine sofortige Grundstückgewinnsteuer an, selbst wenn die Gegenleistung die ursprünglichen Gestehungskosten übersteigt.
Der Bundesrat hat den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung auf den 1. Januar 2029 festgelegt. Bei selbstgenutztem Wohneigentum (Erstwohnsitz sowie selbstgenutzter Zweitwohnsitz) entfällt ab diesem Zeitpunkt die Einkommensbesteuerung des fiktiven Mietwerts ersatzlos. Im Gegenzug wurden die Abzugsmöglichkeiten für Schuldzinsen, Liegenschaftsunterhalt sowie Energiespar- und Umweltschutz¬massnahmen eingeschränkt oder aufgehoben. Auch wenn die kantonale Umsetzung grösstenteils noch unklar ist, kann es bereits heute sinnvoll sein, die aktuelle Situation unter den geänderten Rahmenbedingungen einer Prüfung zu unterziehen. Das Zeitfenster bis Ende 2028 sollte optimal genutzt werden, um Themen wie Sanierungen, Finanzierung und Eigentumsverhältnisse rechtzeitig anzugehen
Die Gastronomie in der Schweiz steht unter grossem Kostendruck. Steigende Preise für Lebensmittel, Energie und Mieten belasten die Betriebe zunehmend. Gleichzeitig zeigen sich die Gäste sensibel gegenüber Preiserhöhungen.
Für viele Restaurants stellt sich deshalb die Frage: Wie lässt sich die Rentabilität verbessern, ohne an Qualität, Service oder Erlebnis zu sparen?
Brände gehören zu den grössten Risiken in der Gastronomie. Die Ereignisse rund um Neujahr in Crans-Montana VS haben gezeigt, wie schnell aus Unachtsamkeiten grosse Schäden entstehen können. Für Gastronomen stellt sich die zentrale Frage: Bin ich ausreichend vorbereitet – und wer trägt im Ernstfall welche Verantwortung?
Die Gastronomie ist eine anspruchsvolle Branche: lange Arbeitszeiten, Kostendruck, komplexe Mehrwertsteuerregelungen und stetiger Wechsel bei Personal und Angebot. Umso wichtiger ist eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und Treuhändern. Wenn beide Seiten ihre Rolle verstehen und offen kommunizieren, entsteht ein echter Mehrwert. Doch wo liegen die Erfolgsfaktoren – und wo lauern die Risiken?
Gastronomiebetriebe stehen zunehmend unter Druck: Steigende Warenpreise, Fachkräftemangel, enge Margen und wachsende administrative Anforderungen prägen den Alltag. Gerade im Büro fehlt häufig die Zeit, um Prozesse zu optimieren. Dabei bietet insbesondere die Kreditorenbuchhaltung grosses Potenzial, um durch Digitalisierung spürbar zu entlasten.
Die Führung eines Unternehmens ist weit mehr als das Treffen von Entscheidungen. Sie erfordert ein feines Gespür für Menschen, klare Strukturen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Der Führungskraft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.
Kooperationen werden im Gastgewerbe zur wirtschaftlichen Notwendigkeit. Ob im Einkauf, beim Personal oder im Marketing: Viele Betriebe bündeln ihre Ressourcen, teilen Know-how und erschliessen gemeinsam neue Geschäftsfelder. Das Prinzip ist einfach: Wer clever zusammenarbeitet, steigert Effizienz, senkt Kosten und schafft Win-win-Situationen für alle Beteiligten.