Donnerstag, 12. Januar 2023

Die Nachfolge im eigenen Unternehmen will geregelt sein!

Nachfolgeregelungen von eigentümergeführten Firmen sind sehr anspruchsvoll und erfordern viel Zeit.

Die meisten Gastronomen wollen sich diese Zeit aber nicht nehmen, weil sie einerseits operativ stark eingebunden sind und andererseits mit dem Thema und der damit verbundenen Komplexität überfordert sind. Trotzdem ist jeder selbständige Gastronom früher oder später von dieser Thematik betroffen.

Was macht die Nachfolgeplanung zu einem solchen komplexen Thema?

Die Ausgangslage ist bei jeder Nachfolge eine andere. Dabei ist die Themenvielfalt fast endlos. Die für den Unternehmenden essenziellen Themen müssen für jede Nachfolge individuell bestimmt werden.  Dabei spielen neben der bestehenden Rechtsform, Besitzverhältnisse und auch die Übergabeart (beispielsweise familieninterne- oder externe Nachfolgeplanung) eine grosse Rolle. Dabei darf man die steuerlichen Aspekte einer Nachfolgeplanung nicht ausser Acht lassen. Aber meistens führen die individuellen Bedürfnisse der beteiligten Personen zu Friktionen.

Wie kann die Nachfolge erfolgreich abgeschlossen werden?

Der Nachfolgeprozess ist zwingend durch den abtretenden Firmeninhaber anzustossen. Er muss diesen Schritt bewusst vornehmen. Dies bedingt eine langfristige und vorausschauende Planung. Die frühzeitige Kommunikation der getroffenen Entscheidung ist dabei ebenfalls ein Erfolgsfaktor für eine gelungene Stabsübergabe. Dabei hilft es, wenn zwischen dem Eigentümer und dem bestimmten Nachfolger ein Vertrauensverhältnis besteht oder aufgebaut werden kann. Unausgesprochene Erwartungshaltungen und Meinungsverschiedenheiten müssen im Nachfolgeprozess zwingend geklärt werden. Wenn in einer Nachfolgeplanung externe Hilfe zu spät oder gar nicht beigezogen wird, kann dies auch die Nachfolgeplanung negativ beeinflussen.

Welcher Mehrwert bietet ein externer Berater bei einer Nachfolgeplanung?

Ein Unternehmensberater kann eine externe Sicht einbringen und beispielsweise vorhandene Differenzen rasch erkennen und diese entsprechend thematisieren. Er kann Ängste unter den Beteiligten abbauen und so ein konstruktives Kommunikationsumfeld schaffen. Durch den Beizug eines externen und neutralen Unternehmensberaters können neue Lösungen oder ungenutzte Ressourcen genutzt werden. Die Spezialisten bei Gastroconsult sind entsprechend ausgebildet, damit sie der Nachfolgeplanung die Komplexität nehmen und so die Nachfolge zu einem Erfolg machen.

Autor: 
Dominic Brunner 
Unternehmensberater
Gastroconsult Zürich